Häufig gestellte Fragen

Die wichtigsten Fragen und Antworten rund um das Repowering und die Erweiterung des Windparks Uetersen.

Wie viele Anlagen werden in dem neuen Windpark stehen?

Im Bestandswindpark stehen derzeit sechs Anlagen. Sie sollen durch vier neue, größere Anlagen mit mehr Leistung ersetzt werden.

Steht schon fest, wann der Baubeginn ist?

Der Bau wird voraussichtlich 2020 starten.

Kann ich mich als Anwohnerin/Anwohner in die Planung einbringen?

Die Windenergie-Flächenplanung in Schleswig-Holstein erfolgt mit breiter Beteiligung der Öffentlichkeit. Verantwortlich ist hier das Land Schleswig-Holstein. Informationen zur Flächenplanung (die Auswahl geeigneter Flächen für die Windenergienutzung) und zu den Beteiligungsmöglichkeiten finden Sie hier.

Wenn Sie konkrete Fragen zum Projekt haben, wenden Sie sich am besten direkt an uns.

Kontakt

Wie hoch werden die neuen Anlagen sein?

Wie groß die neuen Anlagen sein werden, können wir zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen. Inzwischen sind bei Neubauvorhaben ein Rotordurchmesser zwischen 130 und 150 Metern und eine Nabenhöhe von 180 bis 200 Meter Standard.

Was ist mit den Themen Schall und Schattenwurf?

Bei der Planung des Windparks wird darauf geachtet, dass alle Grenzwerte für Schall und Schatten eingehalten werden. Zudem bewerten unabhängige Fachgutachter die Themen Schall und Schattenwurf der Windenergieanlagen. Anschließend prüft und entscheidet die Genehmigungsbehörde, ob sie die Anlagen zulässt.

Gefährden die Anlagen Vögel und Fledermäuse?

Das Projekt wird vor der Genehmigung und während des Baus sehr gründlich darauf untersucht, inwiefern es verträglich für den Artenschutz ist. Voruntersuchungen aus dem Jahr 2014 haben bereits gezeigt, dass es beim geplanten Rewpowering kein Konfliktpotenzial gibt. Nichtdestotrotz stellt der Bau einer Windkraftanlage einen Eingriff in die Natur dar – der so gering wie möglich ausfallen soll. Zudem sind Ausgleichsmaßnahmen wie zum Beispiel ortsnahe Ökopunkte, Ausgleichsflächen oder Ersatzgeldzahlungen für das Landschaftsbild vorgesehen.

Was kostet der Windpark?

Die Gesamtkosten des Projekts (Repowering des Bestandswindparks mit vier neuen Windenergieanlagen) liegen derzeit bei rund 19,9 Mio. Euro.

Wer finanziert den Windpark?

Das Repowering des Windparks Uetersen finanzieren die Planet energy GmbH und die Greenpeace Energy eG. Darüber hinaus können die anderen Gesellschafter selbst entscheiden, ob sie ihr Kapital erhöhen möchten oder nicht.

Was ist ein Repowering-Projekt?

Der Begriff „Repowering“ meint den vollständigen Austausch älterer Windenergieanlagen durch neue, leistungsfähigere Modelle. Denn damit Deutschland seine Klimaschutzziele erreichen kann, muss mehr Energie aus erneuerbaren Quellen fließen. Das gelingt nicht nur durch die Ausweisung zusätzlicher Flächen für neue Windparks, sondern auch durch den Einsatz effizienterer Technologien an bereits genutzten Standorten.

Für das Repowering-Projekt in Uetersen bedeutet das, dass die bisherigen Anlagen mit einer Leistung von 1,3 MW abgebaut werden. An ihre Stelle treten dann  Windenergieanlagen mit einer Leistung von ca. 4,0 MW. Die installierte Leistung des Windparks würde sich somit verdreifachen, die Energieerträge sogar vervierfachen.

Warum überarbeitet die Landesregierung die Pläne für Windenergieanlagen?

2015 erklärte das schleswig-holsteinische Oberverwaltungsgericht die bisherige Vorgehensweise bei der Ausweisung von geeigneten Gebieten für unwirksam. Damit war die Landesregierung gezwungen, ihre Pläne für Windenergie zu überarbeiten.

Warum ist Uetersen für Windkraft besonders geeignet?

Um die Auswahl geeigneter Flächen möglichst transparent dazustellen, hat die Landesplanung einen Kriterienkatalog erarbeitet. Er enthält circa siebzig Kriterien, die in harte Tabu-, weiche Tabu- und Abwägungskriterien unterteilt sind. Anhand der Kriterien wählt das Land dann Flächen aus, auf denen zukünftig Windenergieanlagen errichtet werden dürfen. Außerhalb der Flächen darf Windenergie nicht genutzt werden.

Für den Windpark Uetersen spricht u.a., dass die Flächen weit genug entfernt sind von bewohnten Häusern und es keine ökologischen Kriterien (wie z.B. Brutplätze von seltenen Vögeln) gibt, die gegen ein Repowering des Windparks sprechen.

Konnten wir nicht alle Ihre Fragen beantworten? Schreiben sie uns.